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Di 31. Mai | Dabble Inshore & Der Draht

DABBLE INSHORE: Juri Jansen – Bass, Visuals, Gesang, Sounds // Michael Hanschmidt – Drums, Bass, Gesang

Nach einigen runden Geburtstagen gibt es heute – nach 14 Jahren Pause – eine der seltenen Gelegenheiten einen Auftritt des 90er Jahre Bass/Schlagzeug Duos Dabble Inshore zu erleben. Das Ganze im Bunker Ulmenwall in Bielefeld. Angeblich hat man sich sogar weiterentwickelt und es sollen neue Songs zum „Einsatz“ kommen.

DABBLE INSHORE bedeutet so viel wie: in Küstennahe herumplätschern. Das ist ohne Freischwimmer eine besondere Erfahrung und lässt sich auch musikalisch ausleben, indem man, wie Jürgen Jansen und Michael Hanschmidt, durch den Schall paddelt und Stücke daraus macht. Mit Bass, Schlagzeug und Geräuschen vom Rechner entsteht die Basis aus vertrauten Songstrukturen, die durch Bassschrammeln in dichten verzerrten Lärm qehüllt sind oder sich auf Grundrhythmen besinnen.

MY BLOODY VALENTINE und THE FALL üben dabei weiterhin einen nicht unerheblichen Einfluss aus. Positiver Stillstand könnte man das auch nennen.

Darin und darüber schlängeln sich einfache Melodien des Gesangs, dessen sprachlicher Sinn sich im trüben Wasser verliert und Texte eher als Teil eines phonetischen Werkzeugkoffers benutzt.
Dem Bedürfnis eindeutiger Klassifizierung entzieht sich die Musik von DABBLE INSHORE wohl immer noch. Vielleicht ist sie einfach nur ein orientierungsloser Taumel im Wasser, ohne allzuweit hinauszuschwimmen.

Wir werden sehen …

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DER DRAHT ist zu dritt.

Wir schreiben die 90er Jahre. Gitarre, Bass und Schlagzeug poltern verknäuelt einen Berg hinab. Ganz tief drin im Knäuel sitzt ein verängstigtes Wiesel und jammert schreiend über das Videothekensterben. So ungefähr klingt DER DRAHT. Ihre Freunde sagen: „Ja, puh, so Punk und Noiserock und viel zu laut. Man versteht den Gesang ja gar nicht!“

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Einlass: 19.30 // Beginn: 20.30
AK: 6,– €