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Di 21. Mrz | Lucia Cadotsch – SPEAK LOW

Speak Low – The Art of keeping it simple and raw!

Lucia  Cadotsch . Gesang // OTIS SANDSJÖ . Tenor Saxophon // Petter Eldh . Bass

Lust auf Vocaljazz mit Gänsehautgarantie? Im Januar auf Münsters Jazzfestival vor ausverkauftem Haus, nun bei uns: Lucia Cadotsch singt ohne aufgesetztes Pathos und entblättert Songs wie „Speak low“ oder „Strange Fruit“ auf ihren bewegenden bis erschütternden Kern. Die Minimalbesetzung mit Tenorsax und Kontrabass ist dabei mehr als hilfreich: die Stücke funktionieren nicht trotz der sparsamen Arrangements – sie funktionieren gerade dadurch umwerfend gut! Kein Wunder bei zwei Instrumentalisten an ihrer Seite, die gemeinsam dank ihrer herausragenden Fähigkeiten und ungewöhnlicher Arrangements Cadotschs Stimme wie ein Orchester zu tragen vermögen. Sie sind beide gefragte Mitspieler in unzähligen, anspruchsvollen Projekten und waren im Bunker bereits zu Gast: Eldh im Trio mit Benoit Delbecq und Jonas Burgwinkel und Sandsjö mit Luise Volkmanns „Eté Large“. Lucia Cadotsch hat mit „Schneeweiß & Rosenrot“ bereits auf der Sommerbühne im Waldhof eine besondere Stimmung geschaffen, die sie jetzt ins neue Programm und auf die Bunkerbühne überträgt – Gänsehaut, wie gesagt …

SPEAK LOW ist die neue Working Band der Zürcher Wahlberlinerin Lucia Cadotsch. Sie singt mit Pettter Eldh am Kontrabass und Otis Sandsjö am Tenor eine berückend schöne Sammlung von modern Traditionals, wie Gloomy Sunday, Strange Fruit und Moon River. In Versionen, die unverkennbar den Stempel Berlin 2016 tragen. Live, minimalistisch, symphonisch! Raw like Ceviche! Analog ist das neue Berghain!

„We are putting all our ideas into one rocket, we fire that off, it explodes and spreads out all over the fucking place but some of the stuff is gonna land right where we are standing and what is left, is what we use.“ So formuliert Petter Eldh die Magie von Speak Low. Man könnte aber auch sagen: Das besondere an diesem Trio ist, es gibt weder ein Rhythmus- noch ein Harmonie-Instrument. Aber wer denkt, sie seien somit in ihrem Ausdruck limitiert, irrt. Die Drei haben alles, was sie brauchen, um diese wunderschönen Songs auf ihre ureigenste, aufwühlende, sehr heutige Art zu interpretieren. Hier hörst du das Saxophon und denkst an einen Vintage-Synth, dort klingen die Saiten und das Holz des Basses wie die Kick und die Claps einer 808. Aber: No effects, it`s a Band und zwar eine, die mit allem spielen kann und es tut. Darin und darüber singt Lucia Cadotsch frei, direkt und stolz, wie ein Instrument und wie eine Erzählerin. Was sie singt, klingt immer echt, weil der Song und ihr Herz es ihr genau so flüstern. Zusammen auf der Bühne sind jene drei eine Macht, die die Geschicke jedes Abends lenken kann. Die Songs, die sie spielen bilden das Herz ihrer Performance aber darin und dazwischen ist alles möglich.

Einlass 19:30 Uhr // Beginn 20:30 Uhr

VVK 12,– € zzgl. Geb. // AK 15,– € / erm. 12,– € / U20 Frei!