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Mi 03. Mai | preisgekrönt! Lyrik trifft Jazz

Lesung der NRW-Förderpreisträger

Am 3. Mai bringt das Literaturbüro OWL die Lyriker Sonja vom Brocke und Georg Leß, NRW-Förderpreisträger für „Literatur“ des Jahres 2016, auf die Bühne des Bunker Ulmenwalls in Bielefeld. Ihre Gedichte treffen auf Jazz-Improvisationen der Kölner Pianistin Laia Genc.

In Lesung und Gespräch stellen Sonja vom Brocke und Georg Leß ausgewählte Gedichte vor, u. a. aus den Bänden „Venice singt“ und „Schlachtgewicht“, und geben damit einen Einblick in das Werk zweier spannender Autoren der jungen Generation. Der Abend wird musikalisch kongenial begleitet von Jazz-Improvisationen und Kompositionen der Kölner Jazzpianistin Laia Genc. Damit bietet die Veranstaltung Raum für den Dialog zwischen den Künsten, zwischen Lyrik und Musik, und bietet neue Erfahrungshorizonte.

Georg Leß, geboren 1981 in Neheim (Sauerland), lebt in Berlin. Er veröffentlichte in Anthologien und Literaturzeitschriften wie „Edit“ und „Lichtungen“. 2013 wurde sein Gedichtband „Schlachtgewicht“ – „eins der wirkungsmächtigsten Lyrik-Debüts der letzten Jahre“ in der Kölner parasitenpresse veröffentlicht. Zuletzt erschienen seine Gedichte in der Anthologie „all dies hier, Majestät, ist deins – Lyrik im Anthropozän“(kookbooks 2016) und in „Dichten 2020“ (Reihe „Sprache im technischen Zeitalter“ ,2016).

Sonja vom Brocke wurde 1980 in Hagen geboren und lebt in Berlin. Sie studierte Philosophie sowie Englische und Deutsche Philologie in Köln, Hamburg und Paris. Sonja vom Brocke arbeitet mit bildenden Künstlern zusammen und erhielt Arbeitstipendien, u. a. von der Kunststiftung NRW. 2015 erschien ihr Gedichtband „Venice singt“ bei kookbooks. Sie schafft darin so wirkungsmächtige Bilder, dass man sie liest, „als würde man Gemälde betrachten“ (signaturen).

Laia Genc, geboren 1978, studierte Jazzpiano in Köln und Paris. Sie trat bei international renommierten Jazzfestivals wie dem „Bonner Jazzfest“ auf und ist Trägerin zahlreicher Auszeichnungen, u. a. des Kölner Jazzpreises 2007. Ihre Musik ist geprägt durch die Suche nach Identität und authentischem Ausdruck und kombiniert Elemente des Jazz, der freien Improvisation sowie orientalische Einflüsse. Mit ihrer Musik arbeitet sie an der Schnittstelle von Jazz und kontemporärer Musik und schöpft aus den verschiedenen Kulturbereichen und -stilen.

Eine Veranstaltung des Literaturbüros OWL in Kooperation mit der Literarischen Gesellschaft OWL.

Einlass: 19:30h // Begin: 20:30h
AK: 8,– € // erm.: 5,– €