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Sa 01. Dez | Ashia Bison Rouge & Karl Ivar Refseth

Bunker Ulmenwall & Kulturkombinat Kamp e.V. präsentieren:

Ashia Bison Rouge . Gesang, Cello, Loops // Karl Ivar Refseth . Vibraphon

Die Offenheit des Jazz ist sprichwörtlich, aber können Jazz und Indiepop aufeinander zugehen? Ergibt sich aus dieser Begegnung gar ein Mehrgewinn für alle – Musiker und ein gemischtes Publikum? Wir glauben JA!

Ashia Bison Rouge aus den USA und Karl Ivar Refseth aus Norwegen sind beide starke musikalische Charaktere und neugierig genug, sich auf dieses Experiment einzulassen: Die Eine erzählt mit ausdrucksstarker Stimme, Cello und Loopstation Geschichten, die unter die Haut gehen, der Andere schafft mit akustischen Mitteln am Vibraphon nicht minder narrative Klangflächen und Strukturen. Nach zwei intensiven Solosets werden sie den Kreis schliessen und sich zum ersten Mal zum Duo vereinigen – mehr Risiko für die Musiker geht nicht, und mehr Spannung für Fans von Indie, Singer/Songwriter und Jazz auch nicht!

Dieser Abend richtet sich einerseits an Zuhörer, die Indiepop und Singer/Songwriter mögen, und andererseits an Fans von Jazz und Experimentellem.
Wenn man sich einmal vom leidigen Schubladendenken loslöst, geht es doch bei Konzerten grundsätzlich um „Klangkunst“, um den Ohrenkitzel, der entweder die Erwartungen befriedigt oder, besser noch, mit Neuem konfrontiert und den Kopf zur (denkenden) Gänze ins Spiel bringt.
Dieser gar nicht so kleine gemeinsame Nenner liegt dem Doppelkonzert zugrunde, wenn zwei Musiker aus wenn auch unterschiedlichen, so doch zumindest benachbarten Schubladen aufsteigen, um einem offenen Publikum mit Lust am Hörgenuss jenseits aller Tellerränder eine Klangwolke zu bereiten, die eine geballte Ladung Verzückung verspricht.
Ashia Bison Rouge und Karl Ivar Refseth sind musikalisch unterschiedlich beheimatet; die eine im Indiepop bzw. Singer/Songwritertum zuhaus, der andere im Jazz. Beide erschaffen in ihren Soloprogrammen jedoch eine Musik, die sich nicht so eindeutig getrennt verorten lässt und dafür umso mehr eine Gemeinsamkeit aufweist: fantasievolle Klangsinnlichkeit, die den Zuhörer vereinnahmt und auf eine Reise mitnimmt. In einem dritten Set werden die beiden ihre kreativen Ströme zum Duo vereinigen. Mit Wonne springen wir auf diesen Zug auf, egal unter welcher Flagge er fährt …

Auf dem Album „Oder“ entführt die virtuose Musikerin den Hörer in wunderbare Flusslandschaften. Gelungen entlockt Ashia dem Cello einzigartige Klänge – eindringlich, einprägsam und intensiv.  SRW-2

„With virtuosic arpeggios, pizzicato passages, and lowered bass, orchestral textures and the sound of a multiplied instrument is created with the aid of effects.“ Stereo, May 2016

“Every song is a surprise…this artist is an unbelievable spring of different music styles.” RBB Kulturradio

Ashia Bison Rouge – Her intriguing voice and captivating cello playing carefully takes the audience into the deep dark woods of a sci-fi fairytale and out into the arms of a beloved friend. With her command of looping pedals and effects she creates distant journeys of electronic, pulsating, multi-layered orchestral pieces and then deconstructs them down into ambient, classical, and familiar nostalgic songs.
This year, she had the honor of bringing her works to the Shanghai World Music Festival in performances and workshops. Next to her solo project she has performed for and/or with Cirque du Soleil, Holzmarkt Berlin, Chamaleon Theater, Portland Cello Project, Vagabond Opera and the Wintergarten Variete in Berlin. In the Spring of 2015, Ashia Bison Rouge had the honor to perform her solo songs with the Salem Chamber Orchestra in Salem, Oregon.

Einlass: 19:30h // Begin: 20:30h
VVK: 15,– € (zzgl. Geb.) // AK: 18,– € // AK für Vereinsmitglieder des Bunker Ulmenwall: 9,– € // AK erm.: 15,– € // U20 Eintritt frei