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Di 18. Jun | Dewar – Hughes – Popple

Andrew Raffo Dewar . Sopransax // John Hughes . Kontrabass // Chad Popple . Vibraphon, Schlagzeug

Die drei amerikanischen Grossmeister der Improvisation Andrew DewarJohn Hughes und Chad Popple werden uns mit ausgefallener Instrumentierung und wunderschöner Musik beglücken, indem sie eine neue Reihe von Kompositionen vorstellen, die auf Dewars 2015er Suite „Reflejo“ aufbauen, in der Fragmentierung, Reflexionen und Brechungen von einfachem thematischem Material anhand einer von kammermusikalischem Jazz inspirierten Ästhetik in Anlehnung an Jimmy Giuffres Trio der frühen 1960er Jahre stattfinden. Was in der Beschreibung spröde wirkt, entfaltet auf der Bühne wahren Zauber, den die Drei mit Kreativität und Klangsinn ausüben.

Andrew Raffo Dewar (* 1975 Rosario, Argentinien) ist ein Komponist, Sopransaxofonist, elektronischer Musiker und Pädagoge, dessen Werke in ganz Nordamerika, Südostasien und Europa aufgeführt oder installiert wurden. Er ist an fast zwei Dutzend Aufnahmen beteiligt und hat mit Anthony Braxton, Bill Dixon, Steve Lacy und Alvin Lucier experimentelle musikalische Innovatoren studiert bzw. gearbeitet. Dewar ist Associate Professor of Interdisciplinary Arts am New College der University of Alabama, USA.

John Hughes (* 1972 Rochester, NY) ist ein Kontrabassist und lebt derzeit in Hamburg. Johns musikalische Interessen und Aktivitäten umfassen ein breites Spektrum: Komposition, Interpretation und Präsentation von Konzerten für freie Improvisation, Jazz und zeitgenössische Musik. Sein aufgeschlossener Umgang mit Musik bietet ihm die Möglichkeit, mit Musikern aus der ganzen Welt zusammenzuarbeiten. John hat vielen reisenden Klangkünstlern und Musikern geholfen, eine Plattform zu finden, um ihre Arbeiten in Hamburg und Umgebung zu präsentieren. Für seine Arbeit als Organisator in Hamburg wurde er 2015 mit dem „Club Award bester Veranstalter“ ausgezeichnet.
Kurz nachdem er 1998 in Hamburg angekommen war, lernte John den amerikanischen Ausnahmetalent, Schlagzeuger Chad Popple, kennen. Diese Zusammenarbeit hat weitere musikalische Exkursionen, Meetings und Bands ausgelöst: Deep Space X, Hosho, Piho Hupo, die Sun Ra Tribute-Band Rocket No.9 sowie Konzerte und Aufnahmen mit Andrew Dewar, Milo Fine, Katt Hernandez, Martin Küchen, Frank Paul Schubert und Nicolas Wiese, um nur einige zu nennen.

Chad Popple (* 1974 Waukesha, WI) stammt aus den USA und lebt in Hamburg. Durch sein Studium der klassischen indischen Tabla entwickelte er einen eigenen raffinierten, stets energetischen Style. Chad ist bekannt für seine zwei langjährigen No-Wave Projekte GORGE TRIO und COLOSSAMITE. Aktuell spielt Chad in der wunderschönen und undefinierbaren Band von Annie Lewandowski: Powerdove.

„Born in Argentina, raised in Minnesota, Dewar is a professor of interdisciplinary arts in Tuscaloosa. Reflejo, recorded in Hamburg with local bassist John Hughes and drummer/vibraphonist Chad Popple, includes Dewar’s three-part title piece and four improvisations. The first two parts of the composition fuse iridescent vibraphone clusters and deep bass ‘footsteps’ or multiphonic drones with (mostly) clean-toned, thematic soprano; the third punctuates new sections with cued ‘chords’ and short sharp pauses. On the improvised pieces, instrument timbres overlap to a great degree: Hughes favoring bowed, highly compressed tones; Popple coaxing similar sounds from the trapset; Dewar, rarely overblowing, coloring melodic lines with laconic gargles and growls. The final improvisation is especially successful, the highlight of a set notable for its chamber-like ambiance.“
Tom Greenland, The New York City Jazz Record

„While the melodies are simple and direct, the treatments of the themes keep the ears attentive, making the journey intriguing.“
George W. Harris, Jazz Weekly

„This is jazz, and the wild side of jazz at that. Dewar, Hughes and Popple have an easy intimacy, and they don’t rush their ideas. Both „Reflejo“ and the straight improvisations move at deliberate paces, giving plenty of space and time to process their power. Which isn’t to say this doesn’t find the outer reaches. Dewar has a lovely tone and a fine ear for melody. And he is more than willing to push all that as hard and far as it will go. Hughes and Popple exercise some restraint in service to the whole, but they, too, know when to abandon all constraints.“
Jon Worley, Aiding and Abetting

Einlass: 19.30h // Beginn: 20.30h
VVK: 13,– € (zzgl. Geb.) // AK: 16,– € // erm.: 13,– € // für Vereinsmitglieder: 8,– € // U20: Eintritt frei