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Ausstellungen

Der Bunker Ulmenwall besteht seit 1956 als Kunst-, Kultur und Musikstätte. Als Tempel des Jazz bekannt, lockt er mit einem vielseitigen und internationalem Programm jährlich viele Besucher.

Bis 1996 wurde der Bunker Ulmenwall von jeweils zwei Hauptamtlichen geführt. Mit der vollständigen Unterstützung des Jugendamts der Stadt Bielefeld war es möglich, ein anspruchsvolles Programm und Jugendarbeit zu realisieren. Die Kürzungen in dem Jahr waren Anlass, einen Verein zu gründen, der seitdem die Trägerschaft übernommen hat. – Ursprünglich mit Monika Adam als Vorsitzende unter den Namen: „Jazz erst recht“ –

Immer mehr Kürzungen machen es zwingend notwendig, neben der halben Stelle der Geschäftsführung ehrenamtliche Mitarbeit einzubinden, um das Niveau zu halten und um den wachsenden Anforderungen in der Kulturlandschaft gerecht zu werden. Das erfordert ein hohes Maß an Kommunikation, kollektiver Abstimmungen und Durchhaltevermögen, um den Fortbestand des Bunkers zu sichern. Auch 2016 wird wieder darüber entschieden, ob es weitere Kürzungen geben soll.

– Kunst hat die Möglichkeit, eine Haltung dazu einzunehmen, sich einzumischen und aufmerksam zu machen. –


Aktuelle Ausstellungsreihe: "Wenn nicht jetzt wann dann?"

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Zum 60. Jubiläum des Bunker Ulmenwalls und zum 20. Jubiläum des Vereinsbestandes zeigen die Mitglieder des Vereins in der ersten Ausstellung der Ausstellungsreihe unter dem Titel „Wenn nicht jetzt, wann dann?“, ihre Arbeiten aus der Vergangenheit und der Gegenwart. Es begreift sich als eine Chance, den Wandel der gesellschaftlichen Strukturen aufzugreifen, zu kritisieren, zu dokumentieren, neue Vernetzungen zu schaffen und sich zu positionieren.


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Mathias Hofmann | Thomas Strakhof: Begegnungen

Ausstellungseröffnung am Donnerstag, den 01. Dezember um 19 Uhr

Die Ausstellungsreihe im Jubiläumsjahr vom Bunker Ulmenwall, in der insbesondere Mitglieder, die auch im Bereich der bildenden Kunst arbeiten, eingeladen waren, ihre Arbeiten zu präsentieren, findet ihren Abschluss mit Mathias Hofmann und Thomas Strakhof. Beide sind dem Bunker auf besondere Art seit vielen Jahren verbunden. Als regelmäßige Besucher von Konzerten und Thomas Strakhof zudem als aktiver Musiker in verschiedenen Jazzformationen.

Die Verbindung der Skulpturen von Thomas Strakhof und der Fototografien von Mathias Hofmann ist offensichtlich: Wir begegnen in dieser Ausstellung Menschen. Während Thomas Strakhofs Arbeiten mit Holz uns mit seinem inneren und äußeren Bild des Menschen konfrontieren, hält Mathias Hofmann die Begegnung mit ihm zunächst fremden Menschen in Fotografien fest. Skulpturen und Bilder fixieren in unterschiedlicher Weise jeweils einen
Moment.

Musikalische Performance zur Vernissage
am do 1. Dezember 19 Uhr
Matthias Klause-Gauster # piano
Stefan Schulz # Gitarre

Öffnungszeiten zu den Veranstaltungen im Bunker Ulmenwall
oder nach Vereinbarung innerhalb der Bürozeiten:
Di, Mi, Fr 11.30 – 13.30 & 14.30 – 16.00 unter 0521 1368170

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Markus Felthaus: SMRT

Ausstellungseröffnung am Donnerstag, den 27. Oktober um 19 Uhr

Der Künstler Markus Felthaus verdankt seine Ausdrucksweise der Auseinander-setzung mit dem Wirken Edward Munchs´ und Joseph Beuys. Den Menschen im Menschsein zu erfassen und das seelische im Bild darzustellen sind ihm ein Anliegen. Die Zwiesprache von Geburt und Tod, die Offenheit – das Destruk-tive mit dem Gebährenden zu vermählen, hebt er hervor. Aus diesem Prozess wachsen Zeichen, die den letzten Ton durchleuchten.

MUSIKALISCHE PERFORMANCE ZUR VERNISSAGE
die letzte runde ist eingeläutet.
sie sind bereit,
spielen, was das zeug hält,
beschwören, mahnen, erinnern,
erschaffen paradiesische & apokalyptische klanglandschaften. improvisieren mit ganzer kraft, als würde es kein morgen geben.
vom lärm in die stille, von der flaute in den dynamischen punk.
sie erzählen lyrisch vom verschwinden und scheitern;
lassen kälte und hitze entstehen und spielen expressiv vom letzten atemzug. musik am ende der zeit.
wüst und wild, von bizarrer schönheit.
marc awolin # solo piano
triplex mesh – last things
oona kastner # stimme
willem schulz # cello
markus schwartze # piano

Die Ausstellung ist vom 27 Oktober bis zum 24. November 2016 zu sehen. Immer zu den Veranstaltungszeiten vom Bunker Ulmenwall oder nach telefonischer Vereinbarung unter der Büronummer im Bunker 05 21 – 136 81 70.

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Doris Götte: Emotionen

Ausstellungseröffnung am Donnerstag, den 28. April um 19 Uhr
Kerstin Belz wird die Eröffnung aus Ihrer Sicht musikalisch unterstützen.

Der Bunker als Ausstellungsort und der Titel der Ausstellungsreihe, „Wenn nicht jetzt, wann dann?“ haben mich bewogen, Bilder aus der Serie Emotionen zu zeigen. Zu sehen sind Gesichter und die darin enthaltenen Gefühlsregungen. Unter anderem Gefühle wie Angst, die in dem Bunker in seiner ursprünglichen Funktion als Sanitätsbunker gegenwärtig waren, aber auch in diesen Zeiten präsent sind, in denen der Verein permanent um den Erhalt der Kultureinrichtung kämpfen muß. Ich male in einem zeichnerischen Duktus, z.T. sehr abstrahiert, auf Leinwand, Papier oder Pappe, groß- und kleinformatig, Emotionen in menschlichen Gesichtern.“ Doris Götte, Modedesignerin und Mitglied seit 2003

Die Ausstellung ist vom 28 April bis zum 17. Juni zu sehen. Immer zu den Veranstaltungszeiten vom Bunker Ulmenwall oder nach telefonischer Vereinbarung unter der Büronummer im Bunker 05 21 – 136 81 70.

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Astrid Glienke – Zeichnungen
Die von mir ausgestellten Bleistift- und Tuschezeichnungen sind hier im Bunker während Konzerten und Sessions entstanden. Die unmittelbare Nähe zu den Musikern, wie sie nur in der einzigartigen Atmosphäre im Bunker Ulmenwall erlebbar ist, inspiriert mich zu bildnerischer Auseinandersetzung. Wenn mich etwas aus zeichnerischer Sicht interessiert, arbeite ich gerne direkt vor Ort, um Gesehenes und Empfundenes unmittelbar zu Papier zu bringen. Die freien, szenischen Darstellungen beschäftigen sich mit dynamischem Ausdruck, Form und deren Auflösung, und all dies gepaart mit einem Quäntchen Humor.
„Wenn nicht jetzt, wann dann?“, „Wenn nicht hier, wo sonst?“, „Wenn nicht mit Bleistift, womit denn dann?“

Götz Adam – Fotografien
Vor 40 Jahren war alles anders im Bunker. „Photoshop“ war der Laden, in dem  man die teuren Dia-Filme kaufte, mit denen man sehr sparsam umging. Der Bunker war schwarz und voller Menschen (1000 pro Woche) und voller Rauch, die Lüftungsanlage war aus den 60igern. Der Konzertraum war 1/3 kleiner als heute. Zu dieser Zeit hatte ich Mühe bis an die Bühne vorzudringen um 1-2 Erinnerungsfotos von den Interpreten zu machen, die ich engagiert hatte.

Wolfgang Röhrig – Fotografien
Die Idee einer Mitgliederausstellung zum Jubiläum hat mich inspiriert, meine Schwaz-Weiß-Fotos von Musikern aus dem New-Jazz-Bereich hier erneut zu zeigen. Auf Jazz-Festivals in Berlin, Moers, Altena, Balve und im Bunker Ulmenwall entstanden Anfang- bis Mitte der 70er Jahre die hier ausgestellten Fotos. Ein großer Teil dieser Aufnahmen stellte ich bereits 1973 noch unter H. Löhr im Bunker aus, kurz bevor Monika- und Götz Adam die Leitung des Bunker Ulmenwall übernahmen.
Neben anderen Musiksparten, die ich bisher (auch als Musiker) kennenlernen durfte, hat für mich der improvisierte Klang des Augenblicks einen hohen Stellenwert.



weitere vergangene Ausstellungen

ausstellungMuM-BunkerAusstellung der Vorstudenten der Sparte Kunst,Musik- und Kunstschule Bielefeld.

Unter der Leitung von Dietrich Schulze arbeiten die Schüler zum Thema „Plattencover“. Im Vorfeld stellten sich die Fragen nach dem Sound des eigenen Lebens, nach einem Bild für den Lieblingstrack oder verarbeiteten alte Vinylscheiben zu Organellen Wandskulpturen.

Konzertfotografie im Bunker Ulmenwall

Die acht FotografInnen Jade Braun, Uli Gröne, Claudia Jestremski, Mario Brand, Nadja Kuschel, Jochen Michael, Ram Paudel und Stefanos Siopidis präsentieren erstmals ihre fotografische Sicht auf die Konzerte der Jahre 2014 und 2015 in einer gemeinsamen Ausstellung im Bunker Ulmenwall.
Seit 2014 besteht diese wichtige Zusammenarbeit des Bunkers mit den StudentInnen und AbsolventInnen der FH-Bielefeld für Gestaltung, die seitdem zum ehrenamtlichen Team der Kulturstätte gehören.

–> weitere Infos: raum-21.org

TURN DOWN THE LIGHTS

Marcus Wildelau | 801 Jahre Bielefeld – Heimatbilder

In zwölf Fotografien mit jeweiligen kurzen Texten erschließt Marcus Wildelau Orte und Szenen aus Bielefeld mittels Betrachtung und Inszenierung. Die Bilder sind nicht allein Abbildungen, die der profanen Realität Bielefelds ähnlich sein wollen, sie sind immer auch Werke, die für sich stehen. Die Bilder von Wahrzeichen werden selbst zu Wahrzeichen. Der Betrachter darf auch gerne Humor haben. Der Fotograf gibt zu den Bildern folgende Lesehilfe: „Für jede andere kleine Großstadt Deutschlands würden Heimatbilder genauso aussehen, nur eben anders.“

Donnerstag 10.09. – 22.10.2015
Vernissage am 10.09. um 19 Uhr danach Jazz-Session.

Anselm Baltes | VERGESSEN IST DAS VERLIEREN IST DAS VERGESSEN

Eine Ausstellung, die sich auf Einzelbilder konzentriert.

Ausstellungseröffnung: 19 Uhr
Anschließend Groove Session
Ausstellungsende: Freitag 26.06.2015

Dennis Lohmann | Gewärtig Dasein
Ein Moment der Kollision objektiver Nüchternheit und des Unvorhersehbaren ist in die Zeichnung gearbeitet, gleichsam ein Moment der sinnlichen Wahrnehmung. An die Wand gehängt, schwingt die Empfindung zurück und verweist auf die Frage nach Intensität und Zeitlichkeit des gegenwärtigen Erlebnisses. Inhalt und Werk entfalten in diesem Prozessen die Beschäftigung mit Substanz, Entropie, Emotion und Zweckmäßigkeit.
Nah an den Erlebnissen der tragischen Figur des Homo Faber nach Max Frischs gleichnamigen Werk orientiert sich der erste Zyklus klein- und mittelformatiger Bleistiftzeichnungen.
Als Teil Dennis Lohmanns Masterarbeit an der Fachhochschule Bielefeld am Fachbereich Gestaltung sind die kürzlich in Leipzig ausgestellten Zeichnungen entstanden.

Arne Niehaus | Aufwand – Action Objects
Sie bringen. Er sammelt. Ich baue.
Wir stellen aus. Ihr kauft. Die anderen bekommen

Ausstellungseröffnung: Donnerstag 26.03.2015 – 19 Uhr anschl. Jazz Session
Ausstellungsende: Dienstag 21.04.2015


Metamorphosen – Zeichungen, Malerei, Fotografie von Schülerinnen und Schülern der Musik- und Kunstschule der Stadt Bielefeld unter Leitung von Dietrich Schulze