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Weihnachtsmatinee 2017

Benefiz für die Jugend- und Kulturarbeit des Bunker Ulmenwall e.V. In der Rudolf-Oetker-Halle

Kultur auf fünf Bühnen für die ganze Familie. Die Weihnachtsmatinee des Bunker Ulmenwall e.V. hat sich bereits zum kulturellen und gesellschaftlichen Highlight am 2. Weihnachtsfeiertag etabliert. Schon zum dreizehnten Mal findet die Benefizmatinee dieses Jahr von 11 bis 14 Uhr in der Rudolf-Oetker-Halle statt. Seither treten sowohl regionale, als auch überregionale, neue und bereits bekannte Musiker und Autoren in verschiedensten Formationen auf und repräsentieren ehrenamtlich auf fünf Bühnen die Vielfalt des Bunkerprogramms – von Lesungen über Rock- und Popkonzerten bis zum improvisierten Jazz.

Montag, 26.12.2017, Rudolf-Oetker-Halle Bielefeld
Einlass ab 10.00 Uhr, Beginn 10.30 Uhr
Eintritt: VVK: 15,– € / TK: 20,– €

Ermäßigt (Mitglieder, Schüler/Studenten, 6-erAbo): VVK: 10,–€ / TK: 15,–€, Unter 12 freier Eintritt

Um 10:30 Uhr begrüßt Shantallica das Publikum: Shanty meets Metallica – Shantallica eben. Der Name deutet das Cross-Over der Genres bereits an. Das Versprechen des „etwas anderen Shanty-Chores“ lösen rund 35 Herren rund um Käpt’n Rolf Henrichsmeyer ein. Von Mitte 30 bis Mitte 60, allesamt keine gelernten Chorknaben – aber Ostwestfalen im „gefühlt“ besten Alter. Mit Spaß an der Musik und am gemeinsamen Singen im Chor. Shantallica treten an, um mehr Subkultur und Spaß in die traditionelle Shanty-Welt zu bringen.

Kleiner Saal

Molaski

Molaski bringen ihr Publikum mit ihrer Mischung aus wunderschönem Garagen-Jazz, düsterem Hintergassen-Piano-Blues und knarzigem Country direkt in die rauchigen Tiefen einer Hafenbar voller gestrandeter Herzen und romantischer Verlierer. Lieder über Liebe und Abschied, über den Suff und den Tod, dargeboten mit einem stampfenden Klavier, einem pumpenden Kontrabass, einer mitreißenden Reibeisenstimme und einem Lächeln im Gesicht. Fans von Tom Waits und dem späteren Johnny Cash werden vor Freude in ihr Bier weinen.

L. Journey, Tobo, Uncle Crisis

      

Tobias Held

Jazz im Gewand einer Indipop Rhytmsection. Das beschreibt am besten den Crossover-Style der Band um den Hamburger Drummer Tobias Held (Mono-Punk, Max Mutzke). Es treffen hookige Brass- und Vokalmelodien auf Elektro-Samples, E-Gitarren und verzerrte Bässe.

Oliver Karstens . Bass // Arne Vogeler . Gitarre // Charlotte Ortmann . Saxophon // Ralf Reichert . Saxophon // Tobias Held . Drums

Electric Ulmenwall

Am 26.12.17 ist es genau sechs Jahre her, dass der Bunker Ulmenwall Tontechniker Joel Köhn ein paar sehr talentierte, junge MusikerInnen einlud und mit ihnen das Projekt „Electric Ulmenwall“ ins Leben rief.
An den monatlich im Bunker stattfindenden Reihe waren und sind über 30 Personen an verschiedenen Produktionen und Auftritten beteiligt.
Nachwievor steht das loopbasierte Arbeiten im Mittelpunkt und die Improvisation im Vordergrund.
Das Genreübergreifende Arbeiten reicht von Electro über Soul, Pop und Jazz hin zu atmosphärischen Klängen.

Joel Köhn (Samples) und diverse Musiker

Großer Saal

UniBigband

Die UniBigBand hat was zu feiern, nämlich ihr 35 jähriges Bestehen. Und das tut sie natürlich gerne mit und vor Publikum auf der Benefiz-Matinee des Bunker Ulmenwalls. Unter der Leitung von Hans-Hermann Rösch spielt die Band Highlights aus ihrem reichen Repertoire.
Quer durch den Garten der Bigbandmusik – von Count Basie bis Gil Evans, von Bob Brookmeyer über Jimi Hendrix bis Bill Holman.

Leitung: Hans-Herrmann Rösch

Final Bar Orchestra

Das Bielefelder Final Bar Orchestra (FBO) hat sich dem Sound der großen amerikanischen und europäischen Big Bands verpflichtet. Das FBO bietet ein bunt gefächertes und vielseitiges Instrumental- und Gesangsrepertoire von Swing und Latin bis Funk.
Die Bigband besteht seit über 30 Jahren (Jubiläum im Jahr 2016) und ist als fester Bestandteil der Bielefelder Kulturszene in der Region präsent. Die Formation hat sich in vielen Jahren in freier Trägerschaft kontinuierlich weiterentwickelt und bietet einen homogenen energiegeladenen Bigbandsound.
Sie überzeugt durch den Wechsel von kraftvollen, homogenen Bläsersätzen, individuellen Solopassagen und einer einfühlsamen Begleitung der Sängerin Dörte Stippich. Sie präsentiert mit dem Final Bar Orchestra eine eindrucksvolle Palette von Billie Holiday bis Michael Bublé.
Die 20 Musiker der Band treffen sich über all die Jahre wöchentlich und spielen mit internationalen Gastmusikern und ambitionierten Amateuren.

Leitung: Kurt Studenroth

Foyer Links

Markus Schwartze / Willem Schulz Duo

Willem Schulz behandelt sein Cello von Kopf bis Fuß schrecklich schön und handelt musikalisch frei nach dem Motto „vom Himmel hoch …“. Auch Markus Schwartze weiß dem Flügel Klänge zu entlocken, die da normalerweise nicht drin sind.
Beide spielen seit vielen Jahren in den unterschiedlichsten Besetzungen zusammen – aber noch nie in Duo-Besetzung. Zusammenspielen bedeutet für die beiden Musiker, ein Fest zu feiern: Christmas oder auch nicht, hier geht’s zur Sache: wild und schnell und schön und langsam und zerbrechlich und laut und leise und manchmal klingt’s, als sei ein Engel mit dabei …

Markus Schwartze . Piano // Willem Schulz . Cello

Tobias Brügge / Anja Kreysing

Der Saxophonist und Klarinettist und die Akkordeonistin und Klangkünstlerin Anja Kreysing bewegen sich im gegenseitigen Dialog zwischen geräuschhaftatonalen Texturen, monumentalen Klangwänden und narrativer, harmonischer Motivik: Akustik und Elektronik durchdringen sich, tauschen Klang und Inhalt aus, non-idiomatische, erweiterte Spielweisen treffen auf tonale Fragmente im Sinne Béla Bartóks folklore imaginaire. Explorative Musik von zwei leidenschaftlichen Musikern, die immer gewillt sind, die klanglichen Konventionen ihrer Instrumente auszureizen und zu überschreiten.

Tobias Brügge . Saxophon und Klarinette // Anja Kreysing . Akkordeon/Elektronik

Bubbly Bunch

Das Gitarrenspiel von JagaWanJahwe ist unter anderem durch seine jahrelange Erfahrung als Perkussionist geprägt. Spielerisch verbindet er Rhythmik mit Harmonien und ausgefallenen Melodien. Alexander Quaet-Faslems Bassspiel zeichnet sich durch melodiöse Grooves aus. Seine Einflüsse aus Jazz, Funk und Punk sind stets präsent.
Bubbly Bunch formen aus der facettenreichen Vielfalt globaler Musikkulturen ihren eigenen Stil. Ihr Programm besteht aus eigenen Kompositionen und Improvisationen. Melancholisch vorgetragene Filmmusikelemente, groovige Rhythmusspiele mit einem Hauch von Swing treffen auf moderne Weltmusik.

JagaWanJahwe . Gitarre // Alexander Quaet-Faslem . Kontrabass

Probenraum

NÉ-K Trio

Bei ihren Konzerten sind Improvisation und Kommunikation der kreative Antrieb dieses Trios, Arrangiertes und Auskomponiertes im Wechsel mit freier Spontanität. Zugrunde liegt zunächst in der Regel ein minimales, eingängiges Gerüst oder Thema, an dem sich die Jazzimprovisation entlang hangelt oder den Pfad gänzlich verlässt. Neben ruhigen, melancholischen Tönen, ist die Musik von Groove und Frische geprägt. Gerade die Vielfältigkeit von nachdenklich bis aufgeweckt macht den drei Musikern besonderen Spaß.

Nils Rabente . Piano // Elmar Lappe . Schlagzeug // Kevin Hemkemeier . Kontrabass

wirsindwald

Eine Singer-Songwriter Band, die sich genretechnisch dem Folk-Pop zuordnen lässt. Die Musik ist energetisch und träumerisch zugleich. Mit dieser Mischung transportieren sie über klangvolle Melodien ihre Botschaften in deutscher Sprache. In aller Offenheit singen sie über die Irrwege der Liebe und die Versuche der Selbstfindung wodurch sie ihren Zuhörern Mut zusprechen möchten. Mut, sich den Widrigkeiten des Lebens mit Gelassenheit und Selbstvertrauen zu stellen.

Tim Dechent . Gesang, Gitarre // Sebastian Kluge . Gitarre // Jan Stolle . Bass // Leon Brames . Schlagzeug

frakment

Ein Quartett, das sich der reinen Improvisation verschrieben hat. Die Musik mäandert in den Feldern experimen teller und neuer Musik, Rock und Kraut, Noise und Klangkomposition mit Anklängen an Marschmusik und hymnischen Soundtrack. Es sind ausdrücklich keine Genrebeschränkungen gewollt, sondern freie Spielfreude und spontane Interaktion. Durch den Einsatz von Effektgeräten werden die Saiteninstrumente bisweilen soweit im Klang verformt, dass man geneigt sein könnte, den Einsatz von Synthesizern oder Laptops zu vermuten.

Niko Meyer-Milberg . Bass, Baritongitarre + FX // André Petras . Violine + FX // Eric Pfennig . ext. range Bass + FX // Götz Zerbe . Schlagzeug