ANSA SAUERMANN SOLO.
Foto:: Madlaina Pollina
präsentiert von: Kulturkombinat Kamp e.V.
Spätestens nach den großen Tourneen als Support von Element of Crime und Faber im Sommer 2025, hatte sich Ansa wieder in die Kraft des Minimalismus verliebt. Gibt man den Liedern genügend Raum, neu arrangiert und in frisches Gewand gekleidet, entfalten sie eine ganz besondere Magie und Wirkung. Ob stürmisch-laut mit Akustik-Gitarre und Kickdrum, oder elektrisch-verträumt an der Stromgitarre, seine Texte klingen und wirken in diesem Rahmen aufregend neu und aktuell. Auf seiner ersten Solo-Tournee durch Deutschland begibt er sich auf eine Zeitreise durch die letzten zwölf Jahre, vier Alben und zwei EPs. Über 50 Songs sind in dieser Zeit entstanden. In einem ganz neuen Programm präsentiert Ansa Sauermann neben seinen größten Hits auch die ihm persönlich liebsten Werke seiner musikalischen Schaffenskraft.
Am 27. Februar 2025, hat Ansa sein neuestes Studioalbum „Gehts noch“ veröffentlicht und mit seiner Band auf die Bühnen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz gebracht. Während die Welt da draussen zusehens aus den Fugen gerät, ist es kein Wunder, dass es nicht nur seine politischste, sondern auch die rockigste und lauteste Platte geworden ist. Immerhin war seine erste Gitarre auch eine elektrische. Den Beweis, dass diese neuen Songs allerdings nicht nur mit dem Volume Regler auf Anschlag mit Band funktionieren, bringt Sauermann nun auf seiner „Worauf haben wir gewartet“ Solo-Tour im Herbst 2026. Auf einer biografischen Reise von Dresden über Wien in die Welt, präsentiert er neben vielen älteren auch aktuelle und sogar einen gänzlich neuen, noch unveröffentlichten Song.
Zwischen Größe und Wahnsinn – Zwischen verliebt und verbraucht Zurück vom Großen ins Kleine – Und etwas weniger laut
Mit seiner neuen Single „Frühstück bis Zehn“ bietet Ansa Sauermann einen ersten Vorgeschmack auf das kommende Album „Gehts noch“ und präsentiert zugleich einen zugleich entwaffnenden und eingängigen Protestsong. In einer Zeit, in der gesellschaftliche Debatten meist mit Schaum vor dem Mund geführt werden, kontert er mit Humor, Gelassenheit und einer ordentlichen Portion Rock’n’Roll. Eine stürmische Akustikgitarre, ein wehmütiges Klavier und seine unverwechselbar zupackende Stimme formen eine hymnische Klage über die Grenzen der Individualität im Alltag: „Frühstück bis zehn, wer hat diesen Scheiß erfunden?“
Sauermann, der gebürtig aus Dresden stammt und seit einigen Jahren in Wien lebt, zeigt sich einmal mehr als scharfer Beobachter unserer Zeit. Doch anstatt in moralische Schwere zu verfallen, begegnet er den Widersprüchen mit Ironie und Leichtigkeit. „Frühstück bis Zehn“ ist damit weit mehr als nur ein augenzwinkernder Kommentar – es ist ein Song, der die Spaltungen und Zwänge unserer Gegenwart spiegelt und gleichzeitig eine ansteckende Hymne auf das Recht bleibt, eigene Wege zu gehen.
Freitag, 6. November 2026
Einlass: 19.00 Uhr
Beginn: 20.00 Uhr
VVK: 19,– € (zzgl. Geb.) // AK: 23,- €
