Colonel Petrov’s Good Judgment

Bild: Peter Tümmers

Colonel Petrov’s Good Judgment – der Name steht für den eigenen Weg, das Nicht-Befolgen von Konventionen und Normen. So hat auch der besagte Oberst Stanislaw Petrov im Jahre 1983 durch sein Nicht-Befolgen der offiziellen Regeln im Falle eines Raketenalarms, einen vermeintlichen Atomangriff auf die Sowjetunion als Fehlalarm entlarvt und somit das Schlimmste verhindert.

Natürlich geht es dem Quartett um den Gitarristen und Komponisten Sebastian Müller nicht darum, die Welt zu retten, sondern vielmehr um einen neuen Weg der Verschmelzung von verschiedenen musikalischen Einflüssen. 

Die Musik der Band ist dabei einem kontinuierlichen Entwicklungsprozess unterworfen, der den Bogen vom Jazz über Prog-Metal, Noise, No Wave bis hin zu polymetrischen Figuren, wie man sie in der klassischen Musik Südindiens findet, spannt. Sie ist dabei jedoch keinen vorgegebenen Formeln unterworfen. Selbst wo bekannte Strukturen auftauchen, erscheinen sie in neuem Gewand und bieten dem Hörer ein frisches Erlebnis, ohne dabei gekünstelt zu wirken.

Sebastian Müller . Gitarre // Leonhard Huhn . Sax, Elektronik // Reza Askari . Bass // Rafael Calman . Schlagzeug

„Musik, die keine Kompromisse macht.“

Anja Buchmann (WDR3)

Einlass: 19.30h // Begin: 20.30h
VVK: 9,– € (zzgl. Geb.) // AK: 13,– € // ermäßigt: 9,– € // Mitglieder: 5,– € // Bi–Pass: 3,– €